Umfrage zum Angebot der PsG.nrw


im Herbst wird die Landesfachstelle Prävention sexualisierte Gewalt NRW 4 Jahre alt. Zeit für uns, gemeinsam mit Ihnen zurückzuschauen auf das bisher Erreichte: Ihre Meinung ist gefragt!

Wir freuen uns, wenn Sie an der untenstehenden Umfrage teilnehmen (Laufzeit: bis 5.7.2024). Dies wird etwa 5-6 Minuten in Anspruch nehmen. 

Die Umfrage ist anonym / die Ergebnisse werden anonymisiert angezeigt. Wenn Sie einen von 5 PsG.nrw-Regenschirmen gewinnen möchten, können Sie uns aber am Ende Ihre Mailadresse dalassen und nehmen dann an unserer Verlosung teil! Die Teilnahmebedingungen finden Sie unten in der Umfragemaske.

Hier geht’s zur Umfrage:

https://app.edkimo.com/feedback/keuzza?utm_source=pwa&utm_medium=fbc-copy

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Interview des Kinderschutzbundes: „Wie Eltern einen guten Babysitter finden“


Abends ins Theater, die Kneipe oder in den Club gehen oder samstags einen ganzen Nachmittag lang shoppen … Viele Mütter und Väter sehnen sich danach, hin und wieder mal Zeit ohne ihre Kinder zu verbringen – ob alleine, zu zweit oder mit Freunden. Wenn die Kinder noch nicht alt genug sind, um alleine zu Hause zu bleiben, brauchen Eltern eine private Kinderbetreuung. Aber wie finden sie eine Person, der sie ihren Nachwuchs anvertrauen können? MENSCHENSKINDER! hat mit Nadine Jastfelder über das Thema gesprochen.

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Sexualisierte Peer-Gewalt im digitalen Raum – Artikel für die KJuG


Sexting und andere Formen der sexualisierten Kommunikation von Minderjährigen und Heranwachsenden mit (fast) Gleichaltrigen gehören heutzutage zur sexuellen Entwicklung und zu den sexualitätsbezogenen Herausforderungen. Um jugendtypische Kommunikationsformen zu respektieren und gleichzeitig ein sicheres Aufwachsen für Kinder und Jugendliche auch in digitalen Räumen zu ermöglichen, ist das Ziel, mit jungen Menschen über Grenzachtung, Geschlechterrollen und Strafbarkeiten zu sprechen. Ein Artikel von Silke Knabenschuh in der aktuellen Ausgabe von Kinder- und Jugendschutz in der Praxis.

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„Sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorbeugen – Ansätze der Prävention“


„Überall da, wo Menschen miteinander in Beziehung treten, können Grenzverletzungen, Übergriffe und Formen sexualisierter Gewalt durch Erwachsene wie auch durch Kinder und Jugendliche vorkommen. Es ist entscheidend, damit bewusst, transparent und reflektiert umzugehen, um solche Fälle zu minimieren oder zu verhindern.“

Den ganzen Artikel zum Thema von  Nadine Jastfelder  für das Journal der Landesarbeitsgemeinschaft für Erziehungsberatung NRW  (Ausgabe 6. Jahrgang 2024)  gibt es hier.

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Dritter Umsetzungsbericht des Handlungs- und Maßnahmenkonzepts Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche


Das Handlungs- und Maßnahmenkonzept im Bereich „Sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche“ für NRW wurde im Jahr 2020 von der Landesregierung beschlossen und wird seitdem fortlaufend umgesetzt und weiterentwickelt. Nun ist der dritte Umsetzungsbericht erschienen. Er liefert einen ressortübergreifenden Überblick des Umsetzungsstands bestehender Maßnahmen und neuer Vorhaben innerhalb des Berichtszeitraums seit Anfang 2023 und berichtet auch über die Tätigkeiten der Landesfachstelle und ihrer Regionalstellen.

Kinder- und Jugendministerin Josefine Paul: „Es ist elementar wichtig, dass wir uns ressortübergreifend und mit vereinten Kräften der Aufgabe der Prävention, Intervention und Hilfe im Bereich sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche widmen. Denn wirksamer Schutz gelingt nur in gemeinsamer Verantwortung. Unser oberstes Ziel ist und bleibt der bestmögliche Schutz unserer Kinder vor und in Fällen sexueller Gewalt. Der nunmehr dritte Umsetzungsbericht zeigt, dass wir uns diesem Ziel vollends verpflichtet fühlen und im Schulterschluss in einem starken Netzwerk mit allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren weiter verfolgen.”

Der dritte Umsetzungsbericht kann auf der Website des MKJFGFI eingesehen werden. Die ganze Pressemeldung gibt es hier. 

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Grundkurs „Interdisziplinäre Kooperation im Kinderschutz“ (IKIK)


Der Grundkurs „Interdisziplinäre Kooperation im Kinderschutz“ (IKIK) ist ein Angebot des Kompetenzzentrums Kinderschutz NRW. Er richtet sich an alle Fachkräfte der unterschiedlichen am Kinderschutz beteiligten Berufsgruppen / Organisationen, die in NRW mit Kinderschutzaufgaben betraut sind. Somit gehören öffentliche und freie Jugendhilfe,  Justiz,  Polizei, Schule sowie Kindertagesstätten und Kindertagespflege u.v.m. zu den Zielgruppen.

Ziele des Kurses „Interdisziplinäre Kooperation im Kinderschutz“ sind:

  • Voraussetzung schaffen für gelingende interdisziplinäre Kooperation zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor (weiterer) Gewalt
  • sensibilisieren für die Perspektive von Kindern und Jugendlichen im interdisziplinären Kinderschutz
  • Überblick und Transparenz geben über Rollen, Aufgaben und Erwartungen der vielfältigen beteiligten Berufsfelder
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und datenschutzrechtliche Vorgaben im interdisziplinären Kinderschutz verstehen lernen

Der Kurs besteht aus vier Modulen mit jeweils vier Unterrichtsstunden (= drei Zeitstunden). Die Module bauen aufeinander auf und können nur als Ganzes gebucht werden. Der Kurs kann auch inhouse gebucht werden, z. B. von einem kommunalen Netzwerk Kinderschutz. Die Teilnehmerschaft sollte sich aus möglichst unterschiedlichen Professionen zusammensetzen.

Hier finden Sie alle Infos zum Thema.

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Ministerin Paul zum Aktionstag „One Billion Rising“ gegen Gewalt an Frauen und Mädchen


Am Mittwoch, den 14. Februar 2024, fand zum elften Mal der internationale Aktionstag „One Billion Rising“ statt, der sich für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen weltweit einsetzt. Auch in Nordrhein-Westfalen fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Ministerin Josefine Paul: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen hat viele Facetten, und leider kann jede Frau und jedes Mädchen im Laufe ihres Lebens Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt werden. Jede dritte Frau erlebt psychische, körperliche oder sexualisierte Gewalt, häufig im Verborgenen und häufig regelmäßig. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, dafür Sorge zu tragen, dass Frauen und Mädchen sicher und frei von Gewalt leben können und Betroffene Hilfe und Unterstützung finden. Deshalb ist es wichtig, mit Aktionstagen wie ‚One Billion Rising‘ ein Zeichen gegen Gewalt und für den Schutz von Frauen zu setzen.“

Hier geht’s zur Pressemitteilung des MKJFGFI.

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Pilotphase Tandem-Fortbildungen Sexualisierte Gewalt NRW


Die Pilotphase des Projektes Tandemfortbildungen sexualisierte Gewalt in Nordrhein-Westfalen ist gestartet und hat eine Laufzeit bis Oktober 2024. Das Projekt richtet sich an erfahrene Fachkräfte aus Erziehungsberatungsstellen sowie aus den Allgemeinen Sozialen Diensten bzw. der Bezirkssozialarbeit der Jugendämter in NRW. Sie nehmen als Tandem an den Fortbildungen teil, die von Fortbildner*innen aus spezialisierten Fachberatungsstellen durchgeführt werden. In der Pilotphase sind sechs Fortbildungsreihen vorgesehen.

Der Fokus der Fortbildungen liegt darauf, das Zusammenwirken und den fachlichen Austausch unter den Fachkräften aus Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle und spezialisierter Fachberatungsstelle zu stärken – zum Schutz und zur bedarfsgerechten Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Ein wesentliches Ziel ist, die Entscheidungsprozesse und Vorgehensweisen bei Verdacht sowie in komplexen Fällen sexualisierter Gewalt aufeinander abzustimmen und sämtliche Prozesse aus der Perspektive der betroffenen Kinder und Jugendlichen bestmöglich zu gestalten.

Die Pilotphase des Projekts in NRW basiert auf dem Konzept des bayernweiten Projekts Tandemfortbildungen. Es wird durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) in Kooperation mit dem  LWL Landesjugendamt Westfalen, dem LVR-Landesjugendamt Rheinland und der LAG Erziehungsberatung NRW.

Bis zum 15.02.2024 können sich interessierte Fachkräfte als Tandem zu der zweimoduligen Fortbildung anmelden. Im Zeitraum zwischen April und Oktober 2024 werden insgesamt 6 Kurse angeboten.

Inhaltliche Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Website der DGfPI.


Bereits jetzt können Sie sich mit Fragen an tandem@dgfpi.de wenden.

Downloads:

Anmeldeinformationen

Plakat

Info-Flyer

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„Schieb deine Verantwortung nicht weg!“


13.11.23. Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Kerstin Claus, haben heute in Berlin die zweite Phase der Kampagne für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt vorgestellt. Sie trägt den Titel „Schieb deine Verantwortung nicht weg!“ und startet mit einer  Aktionswoche vom 13. bis 18. November. Ziel ist, Erwachsenen ihre Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt bewusst zu machen und ihnen aufzuzeigen, wie sie handeln können, wenn sie eine Vermutung oder ein komisches Bauchgefühl haben. Mehr dazu.

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Missbrauchsbeauftragte, Betroffenenrat und Aufarbeitungskommission starten Dialogprozess


4.11.2023. Am 3.11. wurde ein breiter Dialogprozess zu Standards der Betroffenenbeteiligung im Kontext institutioneller Aufarbeitung gestartet. Initiiert wurde er durch die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) Kerstin Claus, den Betroffenenrat bei der UBSKM und die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Hier geht es zur Pressemitteilung.

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