Seit 2022 bietet die PsG.nrw eine Fortbildung zur Schutzkonzeptberatung für NRW an. Gerade besteht die Möglichkeit, sich für 2026 dazu anzumelden. Grund genug, Entstehen und Inhalte des Angebots einmal genauer zu betrachten!
Unsere Fachreferent*innen Lisa Thoben und Pascal Feldmann-Schultheis, welche die Fortbildung leiten, im Interview.
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, dass sie in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, umfassend beteiligt werden. Dabei haben Erwachsene die Aufgabe, ihnen dieses Recht zu gewähren.
Dazu gehört es, Kinder und Jugendliche zu befähigen und darin zu unterstützen, sich eine eigene Meinung möglichst frei von äußeren Einflüssen zu bilden, sowie sie zu ermutigen, diese Meinung auch zu äußern. In einem zweiten Schritt ist es wichtig, ihre Meinung angemessen zu berücksichtigen. Falls es Gründe dafür gibt, dass diese nicht oder nur bedingt in eine Entscheidung einfließen kann, sind Erwachsene dafür verantwortlich, dies vor den Heranwachsenden zu begründen.
An vielen Stellen in unserer Gesellschaft ist aktuell eine starke Vereinnahmung von Diskursen zu beobachten und gelebte Werte wie Offenheit und Akzeptanz werden insbesondere durch rechte Akteur*innen massiv in Frage gestellt. In diesem Newsletter schauen wir darauf, in welche Richtung diese Vereinnahmung im Themenfeld der Prävention sexualisierter Gewalt und Sexueller Bildung geht.
Die Risiko- und Potentialanalyse ist das Kernstück eines Schutzprozesses. In diesem Schritt geht es um die Analyse des Ist-Standes einer Organisation. Das bedeutet, dass hier die wesentlichen Bedarfe für ein Rechte- und Schutzkonzept ermittelt werden
Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, dass sie in allen Angelegenheiten, die sie betreffen, umfassend beteiligt werden. Dabei haben Erwachsene die Aufgabe, ihnen dieses Recht zu gewähren. Dazu gehört es, Kinder und Jugendliche zu befähigen und darin zu
Rechte- und Schutzkonzepte haben das Ziel, Kinder und Jugendliche in den pädagogischen Einrichtungen zu stärken und zu schützen, Täter*innen abzuschrecken sowie Erwachsene ansprechbar und handlungsfähig im Falle von Gewalterfahrungen der jungen Mensche
Am 22. Oktober besuchte die UN-Sonderberichterstatterin über den Verkauf, die sexuelle Ausbeutung und den sexuellen Missbrauch von Kindern im Rahmen ihrer Deutschlandreise auch die Landesfachstelle PsG.nrw. Mama Fatima Singhateh unterstützt Staaten u.a. bei der Entwicklung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen zum Schutz von Kindern vor Gewalt. Vor diesem Hintergrund hat sie sich über die Angebote der Landesfachstelle informiert und sich mit dem Team zu Gelingensfaktoren und Hindernissen im Bereich der Prävention sexualisierter Gewalt ausgetauscht.
Zum Europäischen Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexueller Gewalt am 18.11.2024 möchten wir auf ein möglicherweise zukunftsweisendes Trainingsprogramm aufmerksam machen.
Bei unserer Fachtagung im September 2024 zur Prävention sexualisierter Gewalt im digitalen Raum hielt Cyberkriminologe Prof. Dr. iur. Thomas-Gabriel Rüdiger einen so spannenden wie aufrüttelnden Vortrag zur Relevanz digitaler Kriminalprävention
Mit der Einrichtung einer neuen Professur für Kinderschutz und Kinderrechte in Nordrhein-Westfalen unternimmt die Landesregierung einen weiteren Schritt, um Fachkräften in Theorie und Praxis Handlungssicherheit im Umgang mit Verdachtsfällen zu vermitteln und ihnen den Mut und die nötigen Kompetenzen zu vermitteln, diesen auch professionell nachzugehen.