Die PsG.nrw

Die PsG.nrw wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI). Trägerin ist die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS) NRW e.V.

Minister Dr. Stamp bezeichnete anlässlich der Eröffnung sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Jugendliche als „ein unerträgliches, ein widerliches Verbrechen“ und fuhr fort:  „Wir wollen unsere Kinder und Jugendlichen vor diesen abscheulichen Verbrechen besser schützen. Das ist eine große Herausforderung …). Deshalb müssen wir alle – Politik und Gesellschaft – gemeinsam und entschlossen dagegen vorgehen.“ 

Der PsG.nrw kommt dementsprechend eine Vielzahl von Aufgaben zu. Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick über unsere Verantwortungsgebiete und Schwerpunkte verschaffen.

Unsere Zielgruppen

Unser Angebot richtet sich in erster Linie an Fachkräfte, insbesondere freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, und Multiplikator*innen/Akteur*innen im Feld der Prävention von und Intervention bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen. Insofern adressieren wir unsere Angebote und Kooperationsformen beispielsweise an Erzieher*innen in Kindertageseinrichtungen oder Leitungskräfte, Mitarbeitende im Offenen Ganztag, in der Kinder- und Jugendarbeit oder in Beratungsstellen oder Fortbildende zum Thema.

Unsere Aufgaben

Dialog, Vernetzung, Fortbildung und Beratung hinsichtlich der Prävention sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Wissen bündeln, vernetzen, vermitteln
  • Die PsG.nrw bündelt das im Land NRW vorhandene Wissen zum Thema Prävention und Intervention von sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen und gibt es weiter. Dazu lädt sie gemeinsam mit weiteren Akteur*innen und Expert*innen zu Fortbildungen und fachlichem Austausch ein bzw. vermittelt Interessierte entsprechend weiter. Außerdem sichtet sie kontinuierlich Materialien und Publikationen zum Thema und führt sie zusammen, bei Bedarf erstellt sie eigene Arbeitshilfen.
  • Die PsG.nrw macht so die vorhandenen, wertvollen Strukturen und Zuständigkeiten in der Präventionslandschaft sichtbar, vernetzt und stärkt sie und identifiziert gleichzeitig vorhandene Lücken im Bereich der freien Kinder- und Jugendhilfe, um dann möglichst Abhilfe zu initiieren.
  • Sie leistet kontinuierlich einen aktiven Beitrag zur Qualitätsentwicklung.
Grundlegende Sensibilisierung und Aufklärung
  • Die Psg.nrw klärt gemeinsam mit den Kooperationspartner*innen Fachkräfte über die vielen Aspekte des Themas auf und identifiziert dabei auch gängige Mythen in der Öffentlichkeit.
  • Außerdem informiert sie über Schutzkonzepte für Einrichtungen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, als ganzheitliche und unentbehrliche Präventionsmaßnahme, und berät zu entsprechenden Umsetzungs– und Fortbildungsmöglichkeiten.

Das Ziel ist es dabei stets, Fachkräften und Multiplikator*innen Orientierung und Handlungssicherheit zu geben und so maßgeblich zum Schutz von Jungen* und Mädchen* beizutragen. Bei alledem erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Landesjugendämtern für verzahnte Maßnahmen in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe.

Ziele und Zielgruppen auf einen Blick


In Trägerschaft der

Gefördert vom
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